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Leseförderung

Der Bereich "Leseförderung" ist unterteilt in "Schule", "Bibliotheken" und "Kooperationen" und richtet sich in erster Linie an Multiplikatoren im Feld der Jungen-Leseförderung. Hier finden Sie Informationen und Anregungen für Ihre praktische Arbeit mit der Zielgruppe.

Leseflüssigkeit fördern

Flüssiges Lesen (engl. fluency) gilt als wichtige Voraussetzung des Textverstehens. Erst wenn Schülerinnen und Schüler ihre Aufmerksamkeit nicht mehr auf die Prozesse des Dekodierens richten müssen, können sie sich auf die Dinge konzentrieren, die für das Verständnis eines Textes zentral sind, wie z.B. Widersprüche auflösen oder Zusammenhänge zwischen Sätzen oder Absätzen herstellen.

Die Leseflüssigkeit nimmt dabei eine Brückenfunktion zwischen Dekodier- und Verstehensprozessen ein: Erst wenn Kinder genau und automatisiert dekodieren, in einer angemessenen Geschwindigkeit lesen und dabei sinngemäß betonen, ist ein wichtiger Grundstein für Verstehensprozesse gelegt. Manche Schülerinnen und Schüler in der Grundschule und auch noch in der Sekundarstufe I lesen jedoch (noch) nicht flüssig genug und haben daher auch größere Schwierigkeiten, Sachtexte oder literarische Texte adäquat zu erschließen.

Durch die Lautlese-Verfahren können diese Schülerinnen und Schüler ihre Leseflüssigkeit verbessern, indem sie nach verschiedenen Prinzipien Texte halblaut vorlesen (nicht zu verwechseln mit dem „Reihumlesen“).


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