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Buchcover Fabian Lenk: F.B.I. Junior - Raubende Roboter

Rezension von Andreas Seidler

Detektiv-Nachwuchs unterwegs. Ein Junge, ein Mädchen, ein Roboter und ein Teleporter, der das junge Detektivteam augenblicklich an jeden Ort der Welt versetzen kann. Fabian Lenks Auftakt zu einer neuen Buchreihe bietet eine Mischung aus Kinderkrimi und Technikfantasie. Der erste Fall führt nach Paris, wo die jungen Ermittler einen Bankraub schneller aufklären als die Polizei.

BuchtitelF.B.I. Junior - Raubende Roboter
AutorFabian Lenk (mit Illustrationen von Tessa Rath)
GenreKrimi & Thrill
Lesealter8+
Umfang131
VerlagPlanet!
ISBN978-3-522-50596-3
Preis9,99
Erscheinungsjahr2018

Flints Eltern sind geniale Erfinder und haben einen Teleporter entwickelt, mit dem man sich an jeden beliebigen Ort der Welt beamen kann. Der kommt gerade zur rechten Zeit. Flint, seine beste Freundin Iphi und der vorlaute Roboter Bucky träumen davon, Kommissare zu sein, und erfahren von einem rätselhaften Einbruch in eine Bank in Paris. Also nichts wie dort hin. In der französischen Hauptstadt treffen sie auf eine überforderte und desinteressiert Polizei und auf gefährliche Verbrecher. Deren Verfolgung führt in die Katakomben von Paris und hat ihren Showdown schließlich unter der Glaspyramide des Louvre.

Eine Leseprobe finden Sie hier.

Fabian Lenk ist bekannt als Autor der erfolgreichen Zeitdetektive-Reihe, in der sich ein kindliches Detektivteam jeweils auf Zeitreise in eine historische Epoche begibt, um dort Kriminalfälle zu lösen. Diese Grundidee variiert der Autor nun in der neuen Reihe F.B.I. Junior, in der die jungen Ermittler nicht durch die Zeit, sondern durch den Raum an verschiedene Orte der Welt reisen. Das Ziel im ersten Band, Raubende Roboter, heißt Paris. Flint, seine unerschrockene Freundin Iphi und und ihr humanoider Roboterfreund Bucky wollen Kommissare sein. Als sie von einem rätselhaften Einbruch in eine Bank in Paris erfahren, nutzen Sie den Teleporter, den Flints geniale Eltern gerade erfunden haben, um sich in die französische Hauptstadt zu beamen. Dort stoßen Sie auf Verbrecher, die ebenso gefährlich sind, wie die Polizisten ignorant und unfähig. Die jungen Detektive kommen jedoch schnell auf die Spur des Täters. Die actionreiche Jagd nach ihm führt die Kinder in die Katakomben von Paris und findet ihren Showdown schließlich unter der Glaspyramide des Louvre. So wird der Krimi auch zu einer kleinen Sightseeing-Tour durch den Ort der Handlung. Ein Prinzip, das sicher auch bei den weiteren Bänden der Reihe beibehalten werden soll. (Band 2 führt nach New York.) F.B.I. Junior mischt Elemente von Krimi und Technikfantasie mit der Erkundung fremder Orte. Das ist spannend und kurzweilig und spricht die Zielgruppe sicher an. Erste Rückmeldungen von der Leserschaft bemängeln lediglich, dass Band 1 für Achtjährige zu viele unbekannte (Fremd-)wörter enthalte. Aber hier werden Verlag und Autor  bestimmt noch nachsteuern, damit die Lektüre zum ungetrübten Vergnügen wird. Dazu tragen zudem die Illustrationen von Tessa Rath sowie die ausschneidbaren Detektivausweise bei, mit denen auch die Leser zu Kommissaren werden können.

Das Buch bietet sich vor allem für die lustbetonte und entspannte Freizeitlektüre an. Im schulischen Kontext wäre eine Verbindung mit dem Thema „Die Stadt Paris“ möglich.