Boys and Books: home
headerimage

Leseförderung

Der Bereich "Leseförderung" ist unterteilt in "Schule", "Bibliotheken" und "Kooperationen" und richtet sich in erster Linie an Multiplikatoren im Feld der Jungen-Leseförderung. Hier finden Sie Informationen und Anregungen für Ihre praktische Arbeit mit der Zielgruppe.

Lesekultur

Schülerbüchereien, Vorlesewettbewerbe, Autorenlesungen, Lesenächte – jede Schule hat eine eigene Lesekultur mit Angeboten, die über den regulären Deutschunterricht im Klassenverband hinausgehen. Gerade solche besonderen Unternehmungen eignen sich dazu, Lesemotivation aufzubauen und Interesse auch an privater Lektüre zu wecken.

Wenn auch Sie Lust haben, Ihre Erfahrungen und Ideen auf unserer Seite zu präsentieren, füllen Sie einfach dieses Formular aus und senden es an kontakt@boysandbooks.de

Über weitere Vorschläge und Berichte über spannende Projekte freuen wir uns.

Im Folgenden stellen wir Ideen für solche übergreifenden Aktivitäten vor, die besonders – aber natürlich nicht nur! – für Jungen geeignet sind.

 

Alle Projekte im Überblick:

Die Autorenbegegnung

Bei Autorenbegegnungen oder auch Autorenlesungen präsentieren Autor/innen eins oder mehrere ihrer Bücher vor einer Schülergruppe. Meist stehen sie im Anschluss für Gespräche und Rückfragen zur Verfügung. Autorenlesungen dienen der Lesemotivation und der Förderung von Anschlusskommunikation und können den Schüler/innen Einblicke in die Entstehung und Produktionsbedingungen von Literatur geben.

Falls Sie gerne eine Autorenbegegnung organisieren möchten oder sich für genauere Informationen interessieren, klicken Sie bitte hier.

Die Lesenacht

Im Rahmen einer Lesenacht verbringt eine Gruppe von Schüler/innen (i.d.R. eine Schulklasse) die Nacht gemeinsam mit mehreren Lehrkräften in der Schule. Dabei werden Geschichten oder ein kürzerer Roman vorgelesen. Das Vorlesen kann durch ein passendes Programm an Zusatzaktivitäten ergänzt werden. Lesenächte dienen der Förderung von Lesemotivation, Anschlusskommunikation und regen das soziale Lernen an.

Wenn Sie mehr über die Lesenächte wissen möchten, klicken Sie bitte hier.

Die Lesescouts

Das Lesescout-Projekt beruht auf der Idee, dass SchülerInnen, die selbst gern lesen, ihre Begeisterung für Bücher als Multiplikator/innen im Rahmen unterschiedlicher Aktivitäten rund um das Lesen an andere weitergeben (Peer-Group-Konzept). Das Projekt wurde 2002 vom Rheinland-Pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur gemeinsam mit der Stiftung Lesen entwickelt. Inzwischen gibt es Lesescout-Programme auch in den Bundesländern Sachsen, Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Die Schüler/innen erhalten in der Regel eine externe Schulung und arbeiten dann an ihren Schulen häufig als Arbeitsgemeinschaften (AGs).

Für weitere Informationen zur Planung und Durchführung des Projektes klicken Sie hier!

Eine Schule liest ein Buch – eine Stadt liest ein Buch

Die Aktion „Eine Stadt liest ein Buch“ ist ein international eingesetztes Leseförderformat, das ursprünglich aus den USA (One Book, One Chicago [OBOC], seit 2001) stammt. Dabei wählt eine Jury ein Buch aus, zu dem in einem bestimmten Zeitraum gemeinsam mit möglichst vielen beteiligten Institutionen kulturelle Veranstaltungen (Lesungen, Ausstellungen, Inszenierungen, Diskussionsrunden, Wettbewerbe u.v.m.) durchgeführt werden. Ziel ist es, eine möglichst breite Kommunikation über Literatur zu initiieren.

Findet in der eigenen Stadt eine „Eine Stadt liest ein Buch“-Aktion statt, ist es höchst sinnvoll, wenn auch die Schule sich daran beteiligt: So findet eine Öffnung von Schule statt und die Schüler/innen kommen in Kontakt mit dem außerschulischen Literaturbetrieb.

Eine Alternative bietet die Adaption „Eine Schule liest ein Buch“. Dabei wird die Leseaktion in einer Schule durchgeführt, die die Lektüre auswählt und entsprechende Angebote dazu umsetzt. 

Beide Versionen bieten Vorteile: Während bei „Eine Stadt liest ein Buch“ die Schüler/innen erleben können, dass Lesen auch außerhalb der Schule eine Rolle spielt, kann bei „Eine Schule liest ein Buch“ die Lektüre genauer auf die Bedürfnisse und Lesefertigkeiten der Schüler/innen abgestimmt werden. 

Genaueres finden Sie hier.

Der Tag des Buches

1995 hat 28. Generalkonferenz der UNESCO den 23. April als Feiertag für das Lesen, für Bücher und das Urheberrecht ausgerufen. Der Welttag des Buches wurde dabei in Anlehnung an eine Tradition aus Katalonien festgelegt, wo seit den 1920er Jahren an diesem Tag, dem Tag des heiligen Georg, Bücher verschenkt werden. In Deutschland wird der Tag seit 1996 begangen, offizielle Träger sind die Stiftung Lesen und der Börsenverein des deutschen Buchhandels. Durchgeführt werden im Rahmen eines übergreifenden Lesefestes ganz unterschiedliche Aktionen von verschiedenen Einrichtungen.

Genaueres finden Sie hier.